Reisezeit im Annahaus

Etwas später als in anderen Wohnbereichen brechen auch unsere Bewohnerinnen des Annahauses nach und nach auf, um einen Tapetenwechsel zu erleben. Kleinere Gruppen, nähere Ziele… –  jeder plant, wie es sich bewährt hat. Warum weit fahren, wenn das Schöne doch so nahe liegt?


So verreisten Ende Mai fünf Bewohner_innen über Fronleichnam. Am 29. Mai bezog man das Ferienhaus Fuchsberg in Schirgiswalde und kam erst einmal in Ruhe an. Für den zweiten Tag war eine Wanderung durch das Neißetal geplant. Im Kloster St. Marienthal wurden alte Bekannte besucht und die Klosterschänke reichte ein leckeres Mittagessen. Im Schatten am Fluss waren die sommerlichen Temperaturen angenehm. Auch für ein entspanntes Kaffeetrinken mit Eis und Kuchen wählte man noch einmal die Klosterschänke. Zurück im Ferienhaus trat man zum Abendessen den kurzen Weg ins tschechische Sluknov an.

Der Fronleichnams-Donnerstag sollte eigentlich eine Besteigung des Oybin mit sich bringen, aber es war absehbar, dass es dafür zu heiß werden würde. So wurde umdisponiert und die Gruppe besuchte den Stausee in Sohland. Wie am Vortag genoss man gemütlich den Schatten am Wasser und auch das Mittagessen gab es wieder in Sluknov. Am Abend wurde im Ferienhaus gemeinsam gerillt, was sich ohne Zange doch nicht ganz so angenehm gestaltete. Mit einer kleinen Überraschung für die Bewohner_innen ließ man die Ferientage ausklingen.


Die Einen kommen, die anderen Gehen. Eine weitere Gruppe des Annahauses fuhr vom 4. bis zum 7. Juni in den Urlaub. Der IFA Ferienpark in Schöneck war diesmal das gleichfalls bewährte wie beliebte Ziel. Nach der Ankunft teilte man die Zimmer auf und es wurde erst einmal ausgepackt. Anschließend gab es im Hotel Mittagessen. Auch die Anlage wurde erkundet. Es gibt ja immer Leute, die zum ersten Mal dabei sind. Der grandiose Ausblick wurde gewürdigt und die Wälder unmittelbar ums Hotel warteten schon darauf erwandert zu werden. Der folgende Dienstag führte die Urlauberinnen mit dem Zug nach Klingenthal in den dortigen Tierpark. Bester Laune bestaunte man neben den gewohnten, besuchernahen Ponys und Ziegen, für die man eine Futterbox kaufen konnte, auch die ungewöhnlichen Tiere wie Grizzlys, Rhesusäffchen und Warane.

Am Mittwoch fuhr die Gruppe mit der Bahn nach Syrau in die Drachenhöhle. Nicht jede fühlte sich in der eingangs engen Tropfsteinhöhle wohl und es kostete einiges an Überwindung, aber man gewöhnte sich daran. Die dortige Führung war sehr gelungen, in bildhafter Sprache genau zugeschnitten auf unsere Bewohnerinnen. Spätestens die Lasershow am Ende sorgte bei jeder Teilnehmerin für wunderbare Eindrücke. Im Anschluss gab es Pommes und Würstchen und die Möglichkeit, Andenken zu kaufen. Und natürlich ist ein Urlaubstag ohne Eis geradezu undenkbar! Zurück im Ferienpark machte man eine Pause, nachdem man am Nachmittag noch einmal zu Fuß nach Schöneck aufbrach. Die Schaubäckerei, die besucht werden sollte hatte leider geschlossen, aber das tat der guten Stimmung keinen Abbruch und die freie Zeit wurde zum Bummeln genutzt. Der Donnerstag war schon der Tag der Abreise. Ein toller Tapetenwechsel ist so ein Ausflug über drei Nächte allemal und bleibt noch lange in guter Erinnerung.