Leitungswechsel – „Ich bin dann mal weg…“

Am 1.1.2021 hat Frau Fiedler auf eigenen Wunsch die Leitung der Wohngemeinschaft Maria-Martha ab- und den Staffelstab an Herrn Julian Stix weitergegeben. Zum 01.02.2021 wird sie in ein 12monatiges Sabbatjahr gehen.

Fast 7 Jahre lang war sie verantwortlich für die Menschen hier in der Einrichtung. Es war eine spannende Zeit mit zahlreichen Veränderungen und Umbrüchen. Schon der Einstieg war herausfordernd, nach einer über 1jährigen Vakanz der Leitungsstelle. Die Verwaltungsabläufe mussten auf neue Beine gestellt werden, Vorgaben der Heimaufsicht verlangten schnelles und konsequentes Handeln.

Daneben gab es in den einzelnen Rechtskreisen (Pflege und Eingliederungshilfe) gravierende Gesetzesänderungen, die in der Praxis umgesetzt werden mussten – z.B. im Bereich Pflege die Pflegestärkungsgesetze, die Umstellung des Qualitätsprüfungsverfahrens u.v.a.m.

Der Internetauftritt und das ganze äußere Erscheinungsbild wurden neu erstellt – neuer Name, neues Logo. Und natürlich musste sich dies auch in den Inhalten widerspiegeln – die Traditionen der guten Arbeit wollten bewahrt und die notwendigen Änderungen aktiv angegangen werden. Die inhaltlichen Entwicklungen zeigen sich ganz besonders in der Etablierung ambulanter Unterstützungsangebote, die sehr gut von den Bewohner*innen angenommen werden.

In der Eingliederungshilfe gab/gibt es das „Jahrhundertprojekt“ Bundesteilhabegesetz, welches die Arbeit inhaltlich und formal bestimmte und auch weiterhin bestimmt.

Und nicht zuletzt mussten die Herausforderungen der Coronapandemie bewältigt werden – diese hält uns weiterhin in ihrem Bann und bestimmt maßgeblich die Abläufe.

Äbtissin Gabriela Hesse und Cellerarin Thaddäa Selnack danken Fr. Fiedler für ihr Engagement, ihre kompetente Führung der Amtsgeschäfte und die wegweisenden Entscheidungen. Fr. Fiedler blickt auf spannende Jahre zurück und weist darauf hin, dass all die Herausforderungen nur gemeistert werden konnten, dass all die Entwicklungen nur möglich waren, weil sich viele Menschen engagiert haben, weil die Einbindung der einzelnen Arbeitsbereiche funktioniert hat – dazu gehören die schlagkräftige Verwaltung der Wohngemeinschaft und des Klosters, die engen Absprachen mit dem kaufmännischen Leiter, die vertrauensvolle und wertschätzende Zusammenarbeit mit der mittleren Leitungsebene, eine fachlich und menschlich hochkompetente Kollegin im sozialen Dienst und das Engagement aller Kolleg*innen in Betreuung, Pflege, Therapie und Hauswirtschaft. Fr. Fiedler dankt allen Mitarbeitenden und zieht eine positive Bilanz ihrer Arbeit. Sie wünscht sich, dass das Vertrauen, welches ihr entgegengebracht wurde, auch auf ihren Nachfolger ausgeweitet wird. Fr. Fiedler ist sehr froh, dass mit Julian Stix ein in dem Arbeitsfeld erfahrener, kompetenter Nachfolger gefunden wurde und die Amtsgeschäfte nahtlos weitergeführt werden. Er wird die Lücke füllen, die Fr. Fiedler hinterlässt – anders wahrscheinlich und er soll und wird neue Akzente setzten – und das sei gut so. Fr. Fiedler wünscht Julian Stix alles erdenklich Gute und ein glückliches Händchen.

Heute ist der vorerst letzte Arbeitstag von Fr. Fiedler – sie ist dann mal weg …