Erdbeerfest im Teresahaus

Ich erinnere mich, als ich zum ersten Mal nach Kaschwitz gefahren bin, um mit einigen Bewohnern Erdbeeren zu pflücken. Die riesengroßen fruchtigen Erdbeeren haben einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Dieser Moment ist mir in Erinnerung gekommen, als die Bewohner vom Teresahaus ein Erdbeerfest gefeiert haben.  

Am Nachmittag freuten sich schon alle Bewohner, als sie gesehen haben, dass langsam alles auf dem festlichen Tisch vorbereitet wurde. Aus diesem Anlass wurden die schönsten Tassen und Teller herausgeholt. Die Tischdecke passte farblich zu der Gelegenheit und die Kräuterblümchen in den Gläsern dienten ebenfalls dazu, die richtige Atmosphäre zu schaffen.

Süßer Erdbeerduft bereicherte die Luft neben dem Geruch von frischgekochtem Kaffee. Jeder hatte Platz genommen, und  das Erdbeerfest begann mit einer Schale frisch gepflückten Erdbeeren und einer Krone Schlagsahne obendrauf. Danach wurde frischer Kaffee in die Tassen gegossen, welche in der Sonne glitzerten wie Perlen aus dem Meer.

Der Höhepunkt des Nachmittags war, als die Erdbeertorte aufgeschnitten wurde. Diese war aber keine einfache Erdbeertorte mit Vanille Pudding auf dem Boden, sondern eine ganz traditionell mit Butter gebackene.  Die Torte hatte einen ganz wunderbaren Geschmack.

Wir haben den Nachmittag und die Gesellschaft sehr genossen.

(Beitrag von Anna Horváth)