Corona-Fasching 2021

Im Februar ist Faschingszeit. Daran ändert auch keine Verordnung etwas. Wie in diesem Jahr die närrische Zeit begangen wurde und warum es trotzdem schön war.

Zu einem solchen Anlass gehört innerhalb der Klostermauern immer ein Gottesdienst. Mit begrenzter Teilnehmerzahl wurde er gefeiert. Diakon Klose war zu Gast und hielt eine schöne Predigt aus dem Blickwinkel: Im Himmel werden wir immer Fasching haben. Auch ein Clown getraute sich in die Kirche und war sich gar nicht so sicher, ob ihm das gestattet sei. War es aber und so gestaltete sich ein wunderbarer Auftakt zu den verschiedenen Faschingsfeiern in den Wohngruppen.

Im Teresahaus traf man sich bunt verkleidet im Gruppenraum, tanzte ausgelassen zur Musik und machte Spiele, an denen sich die Betreuten rege beteiligten. Ein großes Vergnügen in der dunklen Jahreszeit. Auch Diakon Klose kam vorbei und feierte ein bisschen mit uns. Am späten Vormittag naschte jede Bewohnerin noch ihren Pfannkuchen zwischen den Luftschlangen. Ob jemand einen mit Senf erwischt hat, ist nicht überliefert…

Nicht alle feierten die Kostümparty am gleichen Tag. Im Josefshaus zum Beispiel fiel die Feier mit dem Geburtstag einer Bewohnerin zusammen. Man schlüpfte in verschiedene Kostüme und sang, tanzte und spielte den ganzen Nachmittag. Es gab Bowle, leckeren Kuchen, Eis und ein deftiges Abendbrot. Trotz gruppeninterner Feier waren alle zufrieden, denn mal so richtig aus der Rolle zu fallen, macht doch jedem Spaß. Es war sichtlich lustig. Das Geburtstagskind freute sich sehr über die vielen Geschenke und Glückwünsche.