Ausflug in den Spreewald

Während der Schließzeit der WfbM unternahmen die Bewohnerinnen unseres Josefshauses den einen oder anderen Ausflug. Am 8. August ging es mit dem Bus in den Spreewald.

Doch wir waren nicht allein. Auch unsere auswärts Wohnenden waren eingeladen, am Ausflug teilzunehmen, ebenso wie Bewohner des Missionshofs in Lieske. Morgens halb 9 fanden sich alle vor dem Klostertor ein und bestiegen den Bus, der uns nach Lübbenau brachte. Es herrschte heitere Stimmung bei schönem Wetter und die Vorfreude war merklich.

In Lübbenau angekommen stiegen alle um in die Bimmelbahn, die gemütlich durch die Straßen rollte und unsere Ausflügler am Kahnhafen absetzte. Geplant war eine Ganztagstour mit Zwischenstopps. So ein Einstieg in einen wackeligen Kahn ist ja nicht jedermanns Sache, vor allem wenn man sowieso schon sein Thema mit dem Gleichgewicht hat. Aber man wächst mit der Aufgabe und neue Erfahrungen haben noch keinem geschadet. Als endlich alle ihr Plätzchen am Tisch eines Kahns gefunden hatten, schipperten zwei Kähne voll „Panschwitzer“ durch die Fließe des Spreewalds. Man erholte sich bei Ruhe, guter Luft und kurzweiligen Anekdoten des stakenden Kahnfahrers. Der kennt eben jede Geschichte aus dem Spreewald und weiß auch, wo´s besonders schmeckt. Zu diesem Stichwort: Denn die erste Pause lud zum Mittagessen ein. Im idyllischen Restaurant-Garten direkt am Wasser schmeckte das herzhafte Essen gleich nochmal so gut. Und dann ging´s weiter mit dem Kahn entlang an malerischen Spreewalddörfern, friedlichen Auen und imposanten Wäldern stakten die Fährleute. Der nächste Stopp führte in ein Kaffee. Der inzwischen oft geprobte Ein- und Ausstieg in den und aus dem Kahn klappte schon besser. Als auch die letzte Etappe auf den weit verzweigten Fließen ihr Ende fand, war man zurück im Lübbenauer Hafen.

Da es sträflich ist, den Spreewald ohne Gurken zu verlassen, gab es noch ausreichend Gelegenheit, sich mit dieser lokalen Delikatesse zu versorgen, bevor es mit der Bimmelbahn wieder zum Bus und nach Hause ging. Gegen halb 6 trudelten die Ausflügler wieder im Kloster ein, wo es zum Abendbrot mit Sicherheit Spreewaldgurken gab…