Urlaubszeit im Josefshaus

Die Urlaubszeit in der Wohngemeinschaft hat bereits recht früh im Jahr begonnen, denn man muss ja nicht mit all den Familien in den Schulferien verreisen. So buchten die Mitarbeiter_innen des Josefshauses zur Abwechslung mal Wellness für alle.


Das Hotel Sandra Spa Pogorzelica schien perfekt für dieses Anliegen. 18 Bewohnerinnen unseres Josefshauses packen schon zum 22. April ihre Koffer und verabschiedeten sich für sieben Tage an die polnische Ostsee. Das Hotelgelände war weitläufig. Für unsere Bewohnerinnen allerdings etwas herausfordernd. Jede bekam einen Arztbesuch und daraufhin Anwendungen verordnet. Der Terminplan war straff. Zu klassischen Massagen und Moorbädern kam für jede auch eine wohltuende Hot Stone-Massage. Zwischen den Anwendungen legte man die Füße hoch und ließ es sich gut gehen. Den nur 500 Meter entfernten Ostseestrand sahen die Urlauberinnen wenig, zumal das Wasser ja noch ungemütlich kalt war. Lediglich eine Wanderung zu einem nicht ganz nahe gelegenen Leuchtturm nahm man auf sich. Trotzdem konnte Muscheln sammeln, wer wollte. Und weil Wellness müde macht, trug eine weitere Tatsache dazu bei, sich im Hotel zu entspannen und zwar das Abendessen, das am 16 Uhr zur Verfügung stand. So ausgeruht kamen die Urlauberinnen am 28. April mit dem Reisebus zurück nach Hause und waren guter Dinge.

Ein ausdrückliches Dankeschön gilt unseren mitgereisten Mitarbeiterinnen. Unter Einsatz all ihrer organisatorischen Kompetenz, die nötig ist, um 20 Behandlungspläne parallel einzuhalten, ermöglichen sie auch so ein Erlebnis.


Wenige Tage später, am 8. Mai starteten weitere Bewohnerinnen ebenfalls an die Ostsee nach Heringsdorf. Das Reiseziel ist seit Jahren sehr beliebt und so wird es auch immer wieder besucht. Am Strand spazieren gehen, den Wellen ausweichen, den Sonnenuntergang genießen, die frische Seeluft tief einatmen, auf den Balkon sitzen und aufs Meer schauen, das ist Urlaub! Die Damen trauten sich immerhin mit den Füßen ist Wasser. Denn auch Mitte Mai war die Ostsee noch zu frisch für einen Kopfsprung. Generell wurde viel zu Fuß unternommen. In Ahlbeck zum Beispiel belohnte man sich mit riesigen Eisbechern. Die Fahrt mit dem Zug nach Koserow in „Karls Erlebnishof“ war ein Highlight. Schon die Zugfahrt war für alle ein Erlebnis und erst recht die Zeit im Erlebnishof. Da war für alle was dabei. Am schönsten fanden die Frauen die große Kartoffelsack-Rutsche. Auch die abendlichen Musikveranstaltungen in der Heringsdorfer Konzertmuschel waren beliebt. Zu Country und Rock-Musik gingen unsere Bewohnerinnen voll mit und schwangen das Tanzbein. Und auch die Einkehr bekam ihren Platz, als man am Samstagabend den Gottesdienst besuchte.

Ein Erlebnis der besonderen Art war ein Übungs-Feueralarm im Hotel. Das sorgte für reichlich Aufregung, zumal es unseren Bewohnerinnen in all den Jahren noch nie passiert war, das außerhalb des Klosters mitzuerleben. Im Nachhinein wurden sie für ihr äußerst vorbildliches Verhalten gelobt.

Auch dieser wiedermal sehr schöne Aufenthalt musste zu Ende gehen. Am 14. Mai trafen alle wieder gut erholt im Kloster ein.