Urlaubszeit 2019

In der Wohngemeinschaft Maria Martha macht man gerne außerhalb der Schulferien Urlaub. Und so sind wir im Juni bereits mittendrin in der Urlaubsstimmung. Einen kleinen Einblick in die bisher erfolgten Reisen geben uns die Ausflügler hier.

AWG in Binz auf Rügen

Unsere AWG ist von der schnellen Truppe und so machten sie als Erste schon vom 6.-10. Mai Urlaub an der Ostsee. Und weil es im letzten Jahr so schön war, wählte man nochmal das gleiche Urlaubsziel und wurde nicht enttäuscht. Die Zugfahrt war angenehm, auch wenn man mit Bussen und Bahnen einmal mehr umsteigen muss, um von Panschwitz-Kuckau nach Binz zu kommen.

Gleich am ersten Tag machten sich alle ins Ozeaneum nach Stralsund auf. Es gab viele Möglichkeiten, sich aktiv mit dem Thema Meere auseinanderzusetzen und Vieles auszuprobieren. Die fünf Dauerausstellungen mit riesigen Aquarien und lebensgroßen Walmodellen faszinierte alle und so verging die Zeit wie im Fluge. Bei einem Hafenbummel bot auch die berühmte Gorch Fock von 1933 eine eindrucksvolle Kulisse. Am nächsten Tag war das Jagdschloss Granitz als Ziel angesetzt, das einer der beliebtesten Ausflugsorte auf Rügen ist. Die imposante Wendeltreppe im Aussichtsturm fordert etwas Überwindung aber dafür lohnt sich der Ausblick umso mehr. Bei klarem Wetter, das unsere Reisenden hatten, kann man die gesamte Insel überblicken. Aktiv ging es auch am Mittwoch weiter. Mit dem berühmten „Rasenden Roland“ fuhr die Gruppe nach Sellin. Am Ende der Seebrücke befindet sich die Tauchgondel, mit der man auf den Grund der Ostsee abtauchen und die einzigartige Sicht unter Wasser auf sich wirken lassen kann. Und auch der letzte Tag vor der Heimfahrt bot noch einige Attraktionen. Eine turbulente Schifffahrt von Saßnitz aus sorgte bei manchem für einen derben Schub für Seekrankheit und nach einer Erholungspause wurde noch das Museums-U-Boot im Saßnitzer Hafenbecken besichtigt.

Am Freitag ging es dann mit Sack und Pack und Bussen und Bahnen wieder ab nach Hause, wo alle fröhlich und wohlbehalten ankamen. So schön die Ostsee ist: Der Beschluss steht, dass man nach drei Mal Rügen im nächsten Jahr wieder ein anderes Urlaubsdomizil ins Auge fasst. Wir sind gespannt!

Bewohnerinnen des Josefshauses in Südtirol

Bereits Mitte Mai flogen unsere 26 Bewohnerinnen des Josefshauses ins Südtiroler Pustertal aus. Der Bus begleitete die Damen die ganze Woche, so dass Ausflüge möglich waren.

An einem Tag fuhr man an den Gardasee. Dort war es angenehm zu bummeln und Eis zu essen und auch die Zeit in der Pizzeria wurde genauso genossen wie die Pizza. Bei einer Bootsfahrt mit dem Ausflugsboot Speedy Gonzale wurden verschiedene Städte am nördlichen Gardasee angefahren. Aus diesen sonnigen, 23 °C warmen Gefilden ging es mit dem Bus die Serpentinen hinauf in die Dolomiten. Oben angekommen wurde es bei 0 °C und 1 m Schnee nur ein kurzer Spaziergang bevor dann alle doch die frühlingshaften Temperaturen im Tal bevorzugten.

Das Hotel bot aus den Zimmern einen herrlichen Blick in die Berge und jeden Abend gab es ein 3-Gänge-Menü, so dass die Tour insgesamt ein erholsamer Urlaub und eine wunderbare Abwechslung zum Werkstattalltag war.

Bewohner_innen des Annahauses in Jauernick (die Erste)

Unsere Annahäusler lieben eher die Kurzstreckenurlaube. Bei uns gibt´s ja auch so schöne Ecken! So verabschiedeten sich am 3. Juni acht Bewohnerinnen nach Jauernick am Berzdorfer See bei Görlitz. Der Tag der Anreise brachte gleich die Hitze mit über 30 Grad mit sich, was nicht jede Bewohnerin verträgt. Entsprechend musste die Tour zum Berzdorfer See (um-)geplant werden. Und weil Urlaub eben Urlaub ist, kann man auch einfach mal bei Eis im Schatten nichts tun und die Beine hochlegen. Der darauffolgende Dienstag wurde zur Besichtigung des Klosters St. Marienthal genutzt. Der Park und die Anlage wurden besichtigt, nachdem bereits eine kleine Wanderung auf dem Erlebnispfad absolviert wurde. Unter den Bäumen am Neißeufer ließ es sich aushalten. Ein junger Hund versetzte unsere Bewohnerinnen allerdings in Angst und Schrecken und so wurde der Rückzug ausgerufen. Zum Feierabend auf der Terrasse des Wenzelsstifts gab es noch ein kulinarisches Highlight, als eine Mitarbeiterin eine leckere Bowle brachte.

Am Mittwoch lockte ein Ausflug ins Schmetterlingshaus in Jonsdorf. Neben Schmetterlingen gibt es da auch unerwartet viel andere Tiere. Neben den naheliegenden Insekten auch Amphibien, Reptilien und Schildkröten. Und neben den Terrarien auch ein Seewasseraquarium, das so manche Bewohnerin so richtig zur Ruhe kommen ließ. Doch damit nicht genug, gibt es im Schmetterlingshaus auch Weißbüscheläffchen und Zwergwachteln zu bestaunen. So waren zweieinhalb faszinierende Stunden schnell verstrichen. Nach einem Eis, das das Mittagessen ersetzte, entschied man sich die schattigen Wanderwege rings um den Gondelteich zu nutzen. Als unsere Bewohnerinnen die Wassertretanlage entdeckten, gab es kein Halten mehr und sie wurde ausgiebig genutzt. Am Abend wurden dann noch die Sachen gepackt, denn der Urlaub ging schon zu Ende. Die Heimfahrt verlief am Freitag reibungslos, so dass alle gesund und munter am späten Vormittag wieder in unserem Kloster eintrafen.

Bewohnerinnen des Teresahauses im Harz

Mit unseren Teresahaus-Bewohner_innen ist es eine Herausforderung der besonderen Art, in Urlaub zu fahren. Unsere Kathrin liebt Auto fahren und so beschlossen zwei Kolleginnen mit zwei Bewohnerinnen vom 4. – 7. Juni in den Harz zu fahren.

So fand die Begeisterung schon auf der Hinfahrt mit dem Auto kein Ende. Nach dem vielen Sitzen machte sich die kleine Gruppe noch auf den Weg durch das malerisch-romantische Städtchen, durch die Straßen, kleine Gässchen und entlang der mitunter extrem schmalen Fachwerkhäuschen. Auch der Blick auf´s Schloss fehlte natürlich nicht.

Tag 2 brachte eine weitere lange Fahrt mit sich, nämlich in der Brockenbahn. Nach der 2,5 stündigen Fahrt von Wernigerode auf den Brocken unternahmen die vier Damen eine kleine Wanderung auf dem höchsten Berg des Harzes und damit ganz Norddeutschlands. Aber auch die Rückfahrt war wieder schön, der wunderbare Blick in die Natur und dazu der Wind, der einem um die Nase weht. Doch damit nicht genug, besuchten unsere vier Frauen im Anschluss noch den Miniaturenpark, um sich unter anderem die ganze Fahrtstrecke der Harzer Schmalspurbahn noch einmal von Oben zu beschauen. Auch das sorgte nochmal für freudige Aufregung.

Am dritten Tag fuhren die vier mit einer kleinen Bimmelbahn aufs Wernigeröder Schloss hinauf, um sich dort umzusehen. Die vielen Treppen beeindruckten unsere Bewohnerinnen. Am Nachmittag trank man in Ruhe Kaffee und naschte noch ausgiebig Kuchen und Eis.

Der Heimweg am 17. Juni war eine weitere Freude für Katrin, da die vier sich in den Stau der Pfingstreisewelle nach Osten einordneten…

Die AWG beim Minigolf

Die AWG war ja bereits im Frühling länger fort und so nutzen unsere Bewohner eben Ausflüge in die Umgebung. Nach einigen Umzügen innerhalb der Wohngemeinschaft waren in diesem Jahr mehrere Bewohner_innen zum ersten Mal bei der eigentlichen Traditionsveranstaltung „Treffen mit der AWG Bautzen“ am Stausee dabei. In diesem Jahr wurde am 14. Juni ausgiebig Minigolf gespielt. Mit dem Bus der Wohngemeinschaft ging es nach Feierabend an den Bautzner Stausee. Wer sich an seine erste Partie Minigolf erinnert, weiß wie ungewohnt dieses Geschicklichkeitsspiel ist. Und so blieb keine Zeit für Langeweile. Genauso schnell war der schöne Nachmittag vorbei und zum Abendbrot war man zurück in der Poststraße.

 

Bewohner_in des Anna- und Martinshauses in Jauernick

Zeit für Urlaub. Der Sommer kündigte sich langsam an. Bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen fuhren Mitte Juni Anke, Marco und Steven (Bewohner von Anna- und Martinshaus) in den lang erwarteten Urlaub. Von zwei Mitarbeitern begleitet ging es mit dem  Wohnheimbus Richtung Osten. Ziel war Jauernick. Hier wollten wir 3 erholsame Tage verbringen.

Nach einem kurzen Zwischenstopp in Bautzen erreichten wir  Löbau. Hier gab es Mittagessen, und im Anschluss einen Spaziergang über das Gelände der ehemaligen Landesgartenschau. Gegen 16:00 Uhr erreicht wir nach kurzer Fahrt das Ziel. Für die kommenden Tage war das St. Wenzeslausstift unser zu Hause. Hier gab es im Garten einen Badepool, genug Möglichkeiten zum Spielen, zum Erholen und Entspannen.  Und bei Spaziergängen durch den Ort Jauernick waren alle von den fantastischen Ausblicken weit in das Land begeistert.

Zum Höhepunkt der Reise sollte am zweiten Tag der Besuch im Tierpark Görlitz werden, und er wurde es auch. Marco stand ganz mutig im Ziegengehege, selbst dann noch, als diese Ihn eingekreist und jeden Fluchtweg versperrt hatten. Anke genoss für sich das Geschehen rundherum und ließ die neuen Eindrücke innerlich genießend auf sich wirken. Und die kleinen Küken haben es wahrscheinlich Steven angetan, zumindest haben sie ihm ein Lächeln entlockt. Mit der Straßenbahn  fuhren wir noch in die Stadt und schlenderten gemütlich durch die Gassen, wozu Görlitz wunderbar einlädt.

Am dritten Tag, dem Tag der Heimfahrt, führte uns ein kleiner Umweg nach Marienthal. Die Kirche, der Kräutergarten, auch der Fluss, welcher vorbei fließt, alles erinnerte uns an unser Kloster. Und doch ist hier alles ein bisschen anders.

Über Herrnhut, wo es noch Mittagessen gab, ging es zurück an den Ausgangspunkt unserer Reise. Hier konnten wir nach gesunder Heimkehr zurückschauen auf schöne gemeinsame Tage, auf tolle Momente und eine gute Zeit.