Urlaub der AWG

Unsere Außenwohngruppe St. Elisabeth hatte ihre Urlaubsreise nach Linstow bereits Ende April gemacht. Und weil man ja nicht immer verreisen kann, nutzte die AWG ihren Urlaub während der Schließzeit der Werkstatt St. Michael für Ausflüge. Von alldem wollen wir hier berichten.

Vom 23. bis zum 28. April waren die Bewohner_innen der AWG in Linstow, im dünn besiedeltsten Teil von Mecklenburg-Vorpommern. Die Gemeinde zählt auf ihren 65 km² kaum 500 Einwohner. Dafür oder gerade deshalb gibt es dort das „Van der Valk Resort“. Das Haus ließ keine Wünsche offen. Aber unsere Urlauber wollten sich nicht nur bedienen lassen, sondern auch die Gegend kennen lernen. So wanderten alle am Montag in den Ort Linstow, erkundeten das kleine Dorf und besuchten das Heimatmuseum oder genauer gesagt, das „Wolhynier-Umsiedler Museum Linstow“. Schon am Nachmittag nutzten unsere Bewohner_innen das Schwimmbad und das Bowling-Angebot im Resort. Am Dienstag stand eine Busfahrt nach Güstrow auf dem Programm. Neben der Besichtigung der Altstadt samt Dom nutze man die Gelegenheit zum Shoppen. Der Mittwoch stand im Zeichen der Wanderschuhe. Um den Ort Linstow herum wurde die Natur genossen und man fand sogar ein Tiergehege, das zum Verweilen einlud. Am letzten Urlaubstag konnte gewählt werden. Wer wollte konnte einen ganzen Tag im Resort verbringen mit schwimmen, planschen, spielen oder bowlen. Die anderen erfreuten sich an einer Schifffahrt über den See und einem Spaziergang an Land.

Anfang Juli, während der Betriebsferien der Werkstatt, wurde die Heimatregion erkundet. Es gibt so viel zu sehen in diesem schönen Fleckchen Erde. Ziele waren die Milchwelt in Kotten, mehrfach Dresden per Stadtrundfahrt, Zoo und Verkehrsmuseum. Man ging an der Elbe bummeln und machte eine Überland-Fahrt mit dem Bully und schaute sich einen Film im Kino an. Auch die Kultur kam nicht zu kurz mit dem Besuch des Sommertheaters in Bautzen auf der Orthenburg – ein ganz besonderes Erlebnis.

Zum Urlaub gehört auch gutes Essen – so wurden die Geburtstagsrunden von drei Bewohnern mit einem gemeinsamen schönen Mittagessen begangen. Zu jedem Ausflug wurde eine kleine oder größere Leckerei genossen – oder man grillte einfach daheim.

Trotz all der gemeinschaftlichen Aktivitäten blieb noch genügend Zeit für individuelle Wünsche der einzelnen Bewohner_innen. Ein gewünschter Friedhofsbesuch, spazieren gehen oder einfach nur fernsehen – jede_r nutzte die Urlaubstage so, wie er/sie sie als erholsam empfand.